Die KI kann auch nicht helfen, wenn die Basis nicht stimmt.

Drei Fragen an Matthias Euler.

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Herr Euler, warum geraten aktuell viele Produktionsunternehmen unter Druck, obwohl sie dieselben Maschinen und Mitarbeitenden haben wie vor Jahren?

Weil wirtschaftlich schwierige Zeiten die Probleme sichtbar machen, die vorher durch volle Auftragsbücher überdeckt wurden. Viele Unternehmen stellen jetzt fest, dass Störungen im Ablauf bzw. im Prozess plötzlich große Auswirkungen haben. Stillstände, Nacharbeit, lange Rüstzeiten oder fehlende Abstimmungen kosten wirklich Geld.

Das Problem ist aber häufig nicht die Technik, sondern die fehlende Transparenz darüber, wo die Verluste entstehen.

Was beobachten Sie in Unternehmen am häufigsten?

Viele Geschäftsführer kennen ihre Umsätze, Kosten und Ergebnisse sehr genau. Bei der Frage nach den wichtigsten Kennzahlen in der Produktion wird es oft schwierig. Häufig fehlen genau diese und die sinnvolle Auswertung der Kennzahlen und deren Nutzung.

Eine Ursache dafür ist, dass viele Mitarbeitende die Kennzahlen nicht kennen, die sie tagtäglich beeinflussen.

Wenn Kennzahlen nur im Büro existieren, können sie keine Verbesserung bewirken. Erfolgreiche Unternehmen schaffen Transparenz bis auf den Shopfloor und befähigen ihre Führungskräfte und Teams, Probleme selbst zu erkennen, zu lösen und die Produktivität zu steigern.

Was empfehlen Sie Geschäftsführern und Unternehmen konkret?

Wo entstehen Verluste? Welche Kennzahlen gibt es und werden die tatsächlich genutzt? Welche Informationen haben die Mitarbeitenden zur Verfügung?

Oft reichen bereits wenige Veränderungen bei den Kennzahlen, bei der Kommunikation mit den Mitarbeitenden und in der Führung, um Produktivität und Lieferfähigkeit sehr deutlich zu steigern.

Und dafür braucht es nicht mehr Meetings, sondern die Präsenz geschulter Führungskräfte aktiv im Shopfloor. Und genau das übernehme ich auf Zeit für die Unternehmen, bis es wieder gut läuft.

Mein Angebot an Sie: Ich komme kostenlos zu Ihnen in die Produktion.

In einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin analysieren wir Ihre Abläufe, Prozesse, Kennzahlen und Führungsroutinen direkt dort, wo Wertschöpfung entsteht.

Tipp

Setzen Sie sich 30 Minuten in Ihre Produktion. Ohne Handy, nur mit Stift und Zettel, und notieren Sie, was Sie sehen. Sie werden staunen.

Wenn Sie es sich vornehmen, aber in den nächsten 3 Wochen keinen freien Termin dafür finden: Rufen Sie mich einfach an – dann übernehme ich gerne.